WARUM EINE EINZELINTERVENTION? DAUER UND KOSTEN

Eine Handlung – ob nun im Straßenverkehr oder anderswo – wird sowohl durch die individuelle Persönlichke>it bestimmt als auch durch die Situation selbst. Subjektive und objektive Prozesse beeinflussen sich gegenseitig und sind Grundlage für das gezeigte Verhalten.

Mit Hilfe des Dipl.-Psychologen erkennen Sie Ihre eigenen Stärken und Schwächen. Sie lernen auch mit Druck von außen (z.B. durch Vorgesetzte, Freunde, Sportskameraden, etc.) umzugehen.

Wer eine Einzelintervention (Verkehrstherapie) absolviert, soll sich im Verlauf der Maßnahme mit den Ursachen und Umständen seiner Auffälligkeiten als Kraftfahrer kritisch auseinandersetzen. Während dieser Auseinandersetzungsphase oder Ursachenforschung kommt es zu neuen Erkenntnisprozessen.

Diese neuen Erkenntnisse führen dann zu Einstellungsänderungen. Einstellungsänderungen gegenüber Verkehrsvorschriften, Alkohol am Steuer, das Miteinander im Straßenverkehr, gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Partnerschaft, Kooperation usw. führen zum Erfolg!

Erfolg heißt:

Sie erfüllen die Voraussetzungen für ein künftig verkehrsgerechtes Verhalten – d.h. auch ein positives Gutachten.

Für Alkoholtäter + Drogentäter bedeutet das:
Ihre Einstellung und Überzeugung zum Thema Alkohol bzw. illegaler Drogen unterscheidet sich deutlich von Ihrem früheren Verhalten, Ihren früheren Einstellungen.

Für Punktetäter heißt das:
1. Mehr Rücksichtnahme gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern.
2. Eigeninteressen nicht immer in den Vordergrund stellen.
3. Befolgen der Verkehrsregeln und Vorschriften.

Kosten:

Das Honorar für eine Sitzung (45 Minuten) beträgt EUR 75,-. Für eine individuelle Teilnahmebescheinigung (2-3 DIN A4 Seiten) zur Vorlage bei der Fahreignungs- Begutachtungsstelle werden EUR 100,- in Rechnung gestellt. Letztendlich kommen Sie auf eine Summe zwischen EUR 900,- und EUR 1.200,-; die in Teilbeträgen bezahlt werden kann; in schwierigen Fällen EUR 1.400,-. Ein Pauschalhonorar ist auch möglich.

Zeit:

Für Einstellungsänderungen benötigen die meisten Menschen eine gewisse Zeit, das geht nicht von heute auf morgen.

Geld beschleunigt diesen Prozeß auch nicht!

Eine sinnvolle verkehrstherapeutische Maßnahme, die auch Erfolg bringt, erstreckt sich über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten. In einigen Fällen ist aber von 4 oder 5 Monaten Dauer auszugehen. In der Regel findet einmal in der Woche ein Gespräch – die Psychologen sprechen von Sitzung – statt. Diese Sitzung beansprucht 50 Minuten, eine Doppelsitzung entsprechend 100 Minuten.Daneben sind von Sitzung zu Sitzung „Hausaufgaben“ zu erledigen und 1 Buch zu lesen.

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